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Was ist Amalgam?

amalgamSeit mehr als 160 Jahren findet Amalgam in der Zahnmedizin als Zahnfüllmaterial Verwendung. Es ist eines der bewährtesten, am häufigsten und am längsten verwendeten Füllmaterialien zum Reparieren defekter Zähne.

Amalgam ist eine Legierung, die zur einen Hälfte aus dem Schwermetall Quecksilber besteht und zur anderen Hälfte aus einem Feilungspulver einer Legierung der Metalle Silber (ca. 35%), Zinn (ca. 9%), Kupfer (ca. 6%) und in geringen Mengen Zink. Diese Komponenten werden miteinander vermischt, so daß eine weiche Masse entsteht, die der Zahnarzt als Füllung einbringt und formt. Das Gemisch härtet bei Mundtemperatur im gefüllten Zahndefekt aus.
Im Hinblick auf das Preis/Leistungsverhältnis konnte bis heute keine Alternative zum Amalgam gefunden werden. Früher wendete man es recht bedenkenlos an, heute jedoch steht man dem Amalgam wesentlich kritischer gegenüber.

Die Schwermetalle – dazu zählen neben Quecksilber auch Kadmium und Blei – sind seit langem als besonders giftig bekannt. Sie besitzen die Fähigkeit, sich über die Nahrungskette in Organismen anzusammeln und breiten sich in der Umwelt aus. Seit einigen Jahren weist die medizinische Forschung darauf hin, dass das zu 50% im Zahnfüllstoff “Amalgam” enthaltene Quecksilber in der Mundhöhle freigesetzt wird und somit zur Verfügung steht, um im Gewebe des menschlichen Körpers aufgenommen zu werden.

Für die Verwendung von Amalgam spricht:

Amalgam ist das besterprobte und am längsten verwendete Füllungsmaterial, es gibt viel Erfahrung!

  • Es ist einfach zu verarbeiten und verzeiht kleinere “Fehler“” bei der Behandlung.
  • Es ist billig !!
  • Füllungen aus Amalgam sind kaustabil.
  • Auch relativ große Füllungen können gelegt werden, weitgehende Erhaltung der Zähne ist möglich.

Gegen die Verwendung von Amalgam spricht:

Quecksilber wird aus den Amalgamfüllungen im Munde herauslöst und gelangt über den Magen/ Darmtrakt bzw. die Lunge in den Körper. Oft ist der Quecksilbergehalt im Speichel eines mit Amalgamfüllungen versorgten Patienten um ein Vielfaches höher, als bei Menschen, die keine Amalgamfüllungen besitzen. Die Quecksilberaufnahme kann auch durch Diffusion von Quecksilber über die Zahnwurzel in den Kieferknochen erfolgen, und damit unmittelbar in die Blutbahn, von wo es den ganzen Körper überschwemmt. Das Schwermetall lagert sich in der Leber und anderen Organen, besonders in den Nieren und dem Gehirn bzw. Nervensystem ab.

Da auch mit der Nahrung in immer stärkeren Maße Quecksilber aufgenommen wird (u.a. Thunfisch, Krabben, Meeresfrüchte, Desinfektionsmittel auf Früchten), sammelt es sich immer mehr im Körper an, denn es wird nur sehr langsam auf natürlichem Wege ausgeschieden. Die Hälfte der jeweils aufgenommenen Menge ist erst nach etwa 18 Jahren eliminiert.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als Nachfolgeinstitut des Bundesgesundheitsamtes schließt eine Gesundheitsgefährdung durch Amalgam, bzw. durch den Anteil an Quecksilber nicht aus und hat bereits 1996 Anordnungen zur Verwendung von Amalgam als Füllungswerkstoff erlassen.

Ihr Zahnarzt muß herausgebohrtes Amalgam und das beim Bohren verwendete Wasser als “Sondermüll” entsorgen. Die WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) hat als oberste Grenze für Quecksilber im Trinkwasser = 1 mg/l (1 Milligramm pro Liter) festgesetzt. Bei einer Studie der Universität in Heidelberg wurden während eines Kaugummi-Tests bis zu 800 mg/l im Speichel eines Amalgambelasteten nachgewiesen.

Danach darf Amalgam nicht mehr eingesetzt werden:

  • in der Schwangerschaft
  • bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr
  • bei nachgewiesenen allergischen Reaktionen auf lnhaltsstoffe des Amalgams
  • bei Patienten mit schwerer Nierenschädigung bzw. Niereninsuffizienz
  • außerhalb des kaudrucktragenden Bereichs der Zähne
  • als Aufbauten bei Brücken, Kronen oder Inlays
  • bei Kontakt zu gegossenem Zahnersatz (Brücken, Kronen, Goldfüllungen)
  • und einigen besonderen bisherigen Anwendungen.

Die Zahnärzte wurden vom Gesetzgeber bereits 1992 gezwungen, mit hohem finanziellen Aufwand Anlagen in ihren Praxen zu installieren, die mehr als 95% aller Quecksilberreste aus dem Abwasser auffangen. Warum dieselben Politiker und Funktionäre Quecksilber im Mund von Menschen für weitgehend harmlos erachten, in Kläranlagen dagegen für so gefährlich halten ist nicht nachvollziehbar.
Wahrscheinlicher Grund: Ein Verbot von Amalgam und der damit verbundene hohe finanzielle Aufwand für die Ersatztherapie bisher mit Amalgam versorgter Zähne werde Milliarden kosten und wäre vom Gesundheitswesen nicht finanzierbar!

Was für Nebenwirkungen verursacht Amalgam?

Es ist denkbar, dass die Immunabwehr des Körpers durch eine schleichende “Amalgamvergiftung” geschädigt wird. Die dadurch entstehenden Erkrankungen sind vielfältig und beginnen meist schleichend. Einige dieser Darstellungen scheinen übertrieben, andererseits sind viele Fälle bekannt, in denen die Entfernung von Amalgamfüllungen zu einer dramatischen Besserung des Gesundheitszustandes von Patenten führte. Besonders zu nennen sind hier:

  • Müdigkeit / Antriebslosigkeit
  • Gedächtnisschwäche, Konzentrationsschwäche
  • Infektanfälligkeit
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündung
  • Ohrensausen
  • Nervosität
  • Depression
  • Allergien: Heuschnupfen, Asthma, etc. und Hauterkrankungen
  • Neurodermitis
  • Pilzerkrankungen
  • Mitbeteiligung an Autoimmunerkrankungen z.B. Multiple Sklerose
  • Darmerkrankungen, z.B. Colitis ulcerosa
  • Rheuma
  • Krebs u.v.m.

(Quelle:Dr. Max Daunderer – Klinische Toxikologie in der Zahnheilkunde)

Die Zusammenfassung:

amalgamfuellungAlle bisher bekannt gewordenen Untersuchungsergebnisse beweisen eine erhöhte Belastung mit Quecksilber bei Verwendung von Amalgamfüllungen. Quecksilber wird als Schadstoff eingestuft und gilt als Umweltgift. Aus dieser Tatsache heraus ist es vernünftig, auf die Anwendung am Menschen zu verzichten.
Auch wenn die Menge des aufgenommenen Quecksilbers gemessen am Körpergewicht gering sein mag, bedeutet das nicht dass Amalgam harmlos wäre. Das Quecksilber aus Amalgamfüllungen erhöht die natürliche Belastung des Organismus mit diesem Schwermetall. Die Anwendungsbeschränkungen seitens des Bundesinstituts, die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse und neuere Untersuchungsergebnisse zur Schädlichkeit des Amalgams sowie eigene Erfahrungen mit diesem gefährlichen Material haben zu einer grundsätzlichen Entscheidung geführt, welche die zahnärztliche Füllungstherapie in unserer Praxis beeinflusst:

Wir lehnen Amalgam als Füllungsmaterial ab.

Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes für alle unsere Patienten und unser Praxisteam findet Amalgam als Füllungsmaterial in unserer Praxis keine Verwendung mehr.

Alternativen?

Das ideale Material um durch Karies verursachte Substanzdefekte zu ersetzen, ist bis heute weder gefunden noch in Sicht. In Frage kommen gute und preiswerte Alternativen aus dem Bereich der zahnfarbenen Kunststoffe oder hochpräzise ästhetische und sehr haltbare laborgefertigte Materialien; z.B. lnlays aus Gold oder Keramik.
Wegen der höheren Kosten vernünftiger Alternativen zum Amalgam ist die zahnärztliche Prophylaxe von sehr wichtiger Bedeutung. Es ist immer noch preiswerter Karies zu vermeiden als entstandene Defekte zu füllen. Daher soll die höchste Priorität in der Vermeidung der Karies liegen. Prophylaktische Möglichkeiten einschließlich der Remineralisierung beginnender Karies sind verfügbar, sie sind preiswert, schmerzlos und sichern gesunde Zähne – ein Leben lang.

Die Amalgam-Entgiftung – Regeneration für Ihren ganzen Körper.

Durch eine Amalgamsanierung entgiften wir Ihren Organismus in folgenden Schritten:

  • Alle Amalgamfüllungen werden unter besonderem Schutz entfernt, (Kofferdam) ebenso eventuell darunter vorhandene Karies.
  • Die betroffenen Zähne versorgen wir zunächst mit einer provisorischen Zementfüllung.
  • Das Quecksilber wird ausgeleitet, entweder homöopathisch oder auf sanftem medikamentösen Weg in Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt.
  • Nach der Entgiftung und einem fakultativen Verträglichkeitstest werden Ihre Zähne mit körperverträglichen Füllungsmaterialien versorgt, zum Beispiel mit Gold oder Keramik.
  • Nach der Amalgamsanierung klingen Beschwerden oft vollständig ab und Ihr Wohlbefinden erhöht sich.